Was der Quadratmeter kostet, welche Farbe zu Ihrem Putz passt – und warum der Untergrund entscheidet.
Was kostet ein Fassadenanstrich?
Die ehrliche Antwort: zwischen 15 und 35 € pro Quadratmeter – je nach Zustand des Hauses. Die große Spanne erklärt sich aus dem Aufwand drumherum: Gerüststellung, Untergrundreinigung, Rissverpressung und Grundierung machen oft mehr Arbeit als der Anstrich selbst. Ein Haus, das nur „neue Farbe" braucht, liegt am unteren Ende; eine Fassade mit Rissen und abblätternden Altanstrichen am oberen.
Nach der kostenlosen Besichtigung mit Untergrundprüfung erhalten Sie von uns ein Festpreis-Angebot – inklusive Gerüst und aller Vorarbeiten.
Welches Anstrichsystem passt zu meinem Putz?
- ✓Dispersionsfarben: der Allrounder für die meisten Putze, gute Deckkraft, 10–15 Jahre Haltbarkeit
- ✓Silikatfarben: ideal für mineralische Untergründe und Altbauten, diffusionsoffen, oft 20 Jahre haltbar
- ✓Silikonharzfarben: besonders wasserabweisend – die richtige Wahl für Wetterseiten
- ✓Kalkfarben: traditionell, für Fachwerk und Denkmal – atmungsaktiv und schimmelhemmend
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Fassaden streichen wir bei mindestens etwa 5 °C und trockenem Wetter – in der Praxis also zwischen April und Oktober. Ideal sind milde, bedeckte Tage: Bei praller Sonne trocknet die Farbe zu schnell und kann schlieren. Der Herbst eignet sich übrigens hervorragend für die Planung – wer früh bucht, bekommt im Frühjahr die ersten Termine.
Fazit
Ein Fassadenanstrich ist mehr als Farbe: Er schützt das Mauerwerk vor Nässe und Frost. Wer Untergrund und System ernst nimmt, streicht einmal richtig – und hat dann 15 bis 20 Jahre Ruhe.
Fassade braucht neue Farbe?
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